am 5. Februar 2009
Ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit Lars Jankowfsky über meine RSS Feeds. “Momentan” ist es so, dass in den Feeds eine Kurzfassung des Beitrages drinnen steht. Da Lars über einen RSS Reader und unterwegs die Beiträge gerne lesen würde, taugt dieses Feed also nicht für seine Ansprüche. Öffnen wollte ich den Feed aber auch nicht, aus Angst, dass ich innerhalb von 24h so viele Webseiten finde, die meinen Content bei sich posten. Und da ich im Informatik Studium Mathe als Nebenfach hatte, bin ich natürlich ein Fan von Zahlen. Die Leute, die nur über den Feed lesen, verliere ich in meinen Statistiken.
Heute hab ich mir das ganze aber noch mal durch den Kopf gehen lassen. Es werden immer mehr Leute, die über die Suchmaschinen kommen, diese Leute besuchen zwar im Schnitt vier Seiten, aber wenn man die Statistiken ansieht, dann abonnieren diese nicht den Feed. Bis heute sind zwar die Stammleser noch höher als die Suchmachinen User, das wird sich aber bald ändern denke ich. Die Leute, die also abspringen werden nicht wirklich messbar sein und wenn doch, dann sind es trotzdem Stammleser, die sich das ein oder andere mal in den Kommentaren zu Wort melden werden.
Die Geschichte mit den vielen Webseiten, die Inhalt von anderen Seiten klauen, habe ich auch noch mal durchdacht. Diese Webseiten würden mir nur Besucher wegnehmen, falls sie in den Suchmaschinen höher geranked sind als phphatesme. Da unser Freund google es aber gut mit uns meint, ist die Chance sehr gering. Diese Webseiten gewinnen ihre Besucher auch meist über Wortkombinationen, die sie generieren, indem zwei Einträge von verschiedenen Blogs auf einer Seiten angeteasert werden und das eine Wort in dem einen und das andere Wort im anderen Eintrag vorkommt. Diese Suchbegriffe kann ich aber hier gar nicht bedienen, würden also nicht auf diesem Blog landen. Summa Summarum hätte ich hier also auch keine User verloren.
Spricht also eigentlich nichts dagegen den Feed freizugeben, was ich hiermit auch gemacht habe.