am 18. Dezember 2009
Nachdem der Lynchmob gestern doch nicht auf mich los gegangen ist und auch erstaunlich wenige Trolle meinen Blog besucht haben, kann ich ja heute in Ruhe meinen neuen Artikel schreiben. Heute geht es mal wieder um ein Buch, dass den Weg auf meinen Schreibtisch gefunden hat. Dabei handelt es sich um “PHP für WordPress” von Clemens Gull. Das ganze ist im Franzis Verlag erschienen.
Die Idee hinter diesem Buch ist Templetes und Themes in WordPress so anzupassen, wie es die Macher sich gedacht haben. Mein erster Gedanke war “hmm Themes, dass ist doch eigentlich die View und die darf keine Logik haben”. Stimmt ja auch und Clemens macht da auch keine Ausnahme. Das Buch bezieht sich wirklich auf den Umgang mit den von WordPress zur Verfügung gestellten mitteln. Wer also ein Buch erwartet, dass einem erklärt, wie man für WordPress Plugins runterhacked, der muss ein anderes wählen. Ok, jetzt wissen wir, das das Buch nicht abdeckt. Aber was steht denn dann in den über 350 Seiten drinnen?
Gull beschränkt sich wirklich auf die Erstellung von Templates. Welche Terminologie wird verwendet, welche Hierachien bei der “Vererbung” der Templates gibt es, was bietet mir WordPress out-of-the-box und vielen mehr. Dabei finde ich besonder schön, dass erst mal auf eine gute Entwicklungsumgebung eingegangen wird und kurz die Vorteile einer IDE erklärt werden (schön knapp). Ansonsten sind die Themen, die besprochen werden recht ähnlich der Codex Seiten der WordPress Macher. Leider muss ich sagen, dass ich oft bei Codex passen musste und mir eine andere Quelle gesucht habe.
Ich würde eine Empfehlung für dieses Buch auf jeden Fall für die Leute aussprechen, die 30 EUR übrig haben und gerne mal das Template System von WordPress komplett ausreizen wollen. Da ich selbst gerade ein wenig Layoute habe ich schon öfters den Blick in das Buch geworfen, um mal etwas nachzuschlagen und wenn man mal ganz ehrlich ist, dann ist das WordPress System absolut nicht eines, der am intuitivsten zu benutzenden.
Noch als kleine Anhang. Das Buch ist nicht für PHP Profis geschrieben, dafür wird zu oft auf wirkliche Basics eingegangen. Allen anderen sei es aber ans Herz gelegt, wenn er oder sie den oben genannten Kriterien entspricht.