• Buchtipp: Scrum von Boris Gloger

    von am 28. April 2010

    Ich kann lesen. Super, oder? Gibt es denn was, was der Langner nicht  nicht kann? Ich glaube nicht! Ok, in Quantenphysik bin ich nicht der Held, aber sonst? Vielleicht bin ich auch einfach der beste Einleitungsschreiber der Welt und der Rest war gelogen. Lesen kann ich trotzdem und das habe ich auch dieses mal gemacht. Wäre sonst schwer euch das Buch vorzustellen.

    ScrumIn dem Buch, auf das ich heute ein wenig eingehen will stammt von Boris Gloger, einem der großen deutschen Scrum-Trainern. Unter dem Titel Scrum, beschreibt er auf fast 400 Seiten alles nötige, was man aus der Theorie wissen muss. Dass es sich dabei um ein Lektüre zum Thema agile Produkentwicklung handelt brauche ich wohl kaum zu erwähnen.

    Das Buch ist einfach zu lesen und beschreibt wirklich fast alle Details zum Thema, die man braucht. Schön finde ich, dass Gloger überall wo es sinnvoll ist mit kleinen Geschichten auftaucht und in kurzen Dialogen Szene auf dem Entwickleralltag erzählt, die man so bestimmt selbst kennt. Leider gibt es ein zwei Kapitel, die sich ein wenig hinziehen und man doch ein wenig zu viel Informationen zu ein paar Details erhält. Da es aber 14 Kapitel sind, kann man sich denken, dass das Buch trotzdem sehr empfehlenswert ist.

    Wer aber glaubt nach der Lektüre der perfekte Scrum-Master zu sein, der täuscht sich. Gloger erzählt einem sehr viel aus der Theorie und auch aus der Praxis, um Scrum aber wirklich zu beherrschen, muss man es erlebt haben. Das ist zumindest meine Meinung. Es gibt viel zu viele Dinge in einem Team, die so speziell sind, dass man darüber keine Bücher verfassen kann.

    Was ich jedem Team empfehlen würde, das Scrum einführen will, wäre erst mal ein Buch, wie das von Boris Gloger zu lesen. Falls einem gefällt, was dort geschrieben steht, dann sollte jedes Teammitglied eine ScrumMaster-Zertifizierung mit Kurs machen. Es wird einem so viel mehr klar, wenn man es von einem Trainer hört und der auch seine übrigen Fragen hochwertig beantworten kann. Wir haben das in unserem Team gemacht und sind um Welten besser geworden. Ist aber nur ein Tipp.

    Also noch mal kurz: Kauft das Buch wenn ihr Scrum einführen wollt oder euch das Thema einfach interessiert.

    Nils Langner

    Auch wenn Ihr es mir nicht glauben werdet, aber ich habe nichts gegen PHP. Ich rege mich einfach nur gerne auf. Ok so schlimm ist es auch nicht. Eigentlich wollte ich schon immer einen Blog haben und da ...

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    11 Kommentare »


    • Mario Günterberg
      am 28. April 2010 um 08:01 Uhr

      Ein bisschen OT:
      In deinem Tweed war heute kein Link enthalten. Absicht?


    • Nils Langner
      am 28. April 2010 um 09:05 Uhr

      thx. Hab es noch mal getweetet. Da war wohl grad bit.ly “kaputt”


    • Mario Günterberg
      am 28. April 2010 um 09:11 Uhr

      Naja, bit.ly wohl nicht. Seit gestern gibt’s enorme Routing Probleme im Inet, speziell nach US und Nordeuropa.

      So nu aber mal zum Buch. Ich habe mich ehrlich gesagt mit Scrum u.ä. bisher nur am Rande befasst, würde mich dort aber gerne mal vertiefen. Im Internet findet man leider, wie so oft, den Wald vor lauter Bäumen nicht, deshalb ist es gut mal nen Buchtipp zu bekommen. Kannst du den noch weitere Titel empfehlen, vielleicht auch ein bisschen allgemeiner zum Thema agile Entwicklungsmethoden?


    • Tom
      am 28. April 2010 um 09:38 Uhr

      @Nils jetzt hast du zwar viel geschrieben, aber zum Inhalt nicht wirklich viel gesagt, was man nicht auch durch einen schnellen Blick auf das Cover herausgefunden hätte. Ich bin genauso schlau als wie zuvor.

      Falls mir die Kritik erlaubt ist und ich Deinen Artikel kurz zusammenfassend zitieren darf:
      “(Er) beschreibt auf fast 400 Seiten alles nötige, was man aus der Theorie wissen muss. Das Buch (..) beschreibt wirklich fast alle Details zum Thema, die man braucht. (..) Gloger erzählt einem sehr viel aus der Theorie und auch aus der Praxis. (..) Leider gibt es ein zwei Kapitel, die sich ein wenig hinziehen (..) aber (da es) 14 Kapitel sind (ist es) trotzdem sehr empfehlenswert. (..) Um Scrum aber wirklich zu beherrschen, muss man es erlebt haben. (..) (Es ist) so speziell, dass man darüber keine Bücher verfassen kann.”

      Okay – Now, where’s the meat?


    • Sven
      am 28. April 2010 um 10:12 Uhr

      Ich bin auch etwas verwirrt. Einseits ist das Buch also gut und lesenswert und du legst es allen ans Herz. Gleichzeitig sagst du aber auch, dass ihr erst durch einen echten Trainer plus Zertifikat wirklich gut geworden seit.

      Da würde ich für mich das Resümee ziehen: Wenn möglich macht einen richtigen Kurs, wenn es nicht geht oder ihr keinen Kurs bezahlt bekommt zieht euch wenigstens das Buch rein. =)


    • Mario Günterberg
      am 28. April 2010 um 10:28 Uhr

      Also ich will jetzt nicht rüberkommen wie nen Schmeichler, aber was habt ihr für ein Problem? Wenn ich ein Java-Buch gelesen habe, weiß ich ne Menge theoretisches Zeugs, aber richtig damit umgehen kann ich auch erst, wenn ich es ne Weile angewendet habe. Und auch nur dann kann ich lernen, mit Problemen fertig zu werden. Was anderes sagt er hier doch auch nicht:

      “Wer aber glaubt nach der Lektüre der perfekte Scrum-Master zu sein, der täuscht sich. Gloger erzählt einem sehr viel aus der Theorie und auch aus der Praxis, um Scrum aber wirklich zu beherrschen, muss man es erlebt haben. Das ist zumindest meine Meinung.”


    • hakre
      am 28. April 2010 um 11:24 Uhr

      Was einem an einem Buch zB. persönlich geholfen hat. Taugt es zum Einstieg in das Thema? Ist es eher was für fortgeschrittene? Sind die Anekdoten selbst vielleicht schon das Lesen wert?

      Ich machs auch nicht immer gut bei jedem Review, aber ein Teil eines Reviews ist es immer auch auf ein Buch aufmerksam zu machen.


    • Nils Langner
      am 28. April 2010 um 12:58 Uhr

      @Tom: Wenn dir mal ein Artikel nicht gefällt, dann ist das halt so. Denke bitte immer dran, dass ich jeden Tag was schreibe und falls mal was seichtes dabei ist, dann ist das wohl verständlich. Ob du das jetzt in einem Kommentar der Welt erzählen musst? Keine Ahnung, ob da ein Mehrwert für die anderen rauskommt.

      (Und ja … ich werde den täglichen Rythmus beibehalten.)

      @sven: Mario hat das ganz gut wiedergegeben :)


    • Martin
      am 28. April 2010 um 13:08 Uhr

      Wow, was für eine tolle Reaktion auf Kritik. Der Mehrwert ergibt sich aus der folgenden Diskussion, deswegen war es gut das er das gepostet hat!

      Für Dich ist der Affiliate Link der Mehrwert, für uns der Inhalt des Postings…


    • Tom
      am 28. April 2010 um 13:31 Uhr

      @Nils ich habe nichts dagegen.
      Das wir bei der Frage Quantität vs. Qualität manchmal unterschiedlicher Auffassung sind, stört mich nicht. Es hält mich auch nicht davon ab, dennoch regelmäßig Dein geneigter Leser zu sein.

      Es ging mir gar nicht darum Deinen Stil anzugreifen, sondern ich habe Deinen Text zitiert um auf inhaltliche Schwächen hinzuweisen – in der Hoffnung, dass es Dir nützen möge.

      Dass Du Deinen Artikel selbst als “seicht” bezeichnest, finde ich hingegen positiv. Denn das ist heute ausnahmsweise zutreffend.


    • Nils Langner
      am 28. April 2010 um 13:43 Uhr

      @Tom: Danke. So eine Antwort habe ich nicht erwartet, hat mich aber sehr gefreut.

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