• PHP5 Objektorientierte Programmierung

    von am 26. März 2010

    Ihr glaubt gar nicht, wie K.O. man sein kann, wenn man zwei Tage auf einer Schulung war, dann einen Tag einen Workshop gegeben hat. Mein Hirn explodiert so ziemlich. Das Gute daran ist, ich bin jetzt Certified ScrumMaster. Auch wenn es schwer ist nicht die “Prüfung” zu bestehen. Egal … im Lebenslauf macht es sich bestimmt toll. Falls ihr dazu Fragen habt, dann einfach in den Kommentaren anbringen.

    41E8S6QMKGL._SL500_AA300_Da mein Kopf matschig ist, bekommt ihr heute auch nur leichte Kost. Und zwar eine kurze Buchbesprechung. Ich habe schon vor einer Weile vom Franzis Verlag zwei Bücher zum Thema PHP zur Rezension bekommen. PHP Quick & dirty von Markus Straßer und PHP5 Objektorientierte Programmierung von Matthias Kannengießer. Heute will ich mit den fast 700 Seiten von Kannengießer anfangen, denn es ist solide geschrieben und kann weiterempfohlen werden. Bei dem anderen Titel muss ich ein wenig weiter ausholen, da ich beim lesen das Gefühl hatte ins Auto steigen zu müssen, um den Autor zu besuchen und ihn auf die Nase hauen zu müssen. Dazu aber in Zukunft mehr.

    Was hat mir also an dem Buch gefallen? Es ist nicht einfach nur eine Auflistung aller möglichen OOP Bestandteile, sondern geht auf die Grundlagen der Softwareentwicklung ein, spricht Themen wie Entwurfs- oder Analysephase an. Natürlich kann man bei einem so allgemeinen Werk nicht erwarten, dass jedes Thema bis ins kleinste Detail besprochen wird, aber alles was man braucht ist zumindest angesprochen.

    Jeder fast 700 Seiten lange technische Wälzer kann harte Kost sein und ich bezweifle, dass jemand das Buch am Stück durchlesen wird. Muss man aber eigentlich auch gar nicht, denn es ist auch als Nachschlagewerk geeignet und eine gute Alternative zu php.net, denn es werden nicht nur Methode und Funktionen beschrieben sondern die Konzepte dahinter.

    Ich würde das Buch Anfängern und auch Fortgeschrittenen ans Herz legen, denn ich denke, dass es einfach und lehrreich geschrieben ist. Profis werden nicht viel neues mitnehmen, aber für die gibt es ja auch noch jede Menge andere Bücher.

    Nils Langner

    Auch wenn Ihr es mir nicht glauben werdet, aber ich habe nichts gegen PHP. Ich rege mich einfach nur gerne auf. Ok so schlimm ist es auch nicht. Eigentlich wollte ich schon immer einen Blog haben und da ...

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    6 Kommentare »



    • Nils Langner
      am 26. März 2010 um 08:32 Uhr

      @Andi: fixed und danke!


    • Balu
      am 26. März 2010 um 21:12 Uhr

      Als langjähriger prozeduraler Programmierer habe ich ein großes Problem damit, objektorientiert zu denken.

      Ich kenne Klassen, OOP, Schnittstellen und Co in der Theorie, aber der Umstieg zur Nutzung in der Praxis fällt mir sehr schwer.

      Wird darauf in dem Buch eingegangen? Gibt es andere Buchempfehlungen bei dem Problem?


    • Dominik Jungowski
      am 27. März 2010 um 04:18 Uhr

      Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sagt Kannengiesser in dem Buch sogar, dass man zum besseren Verständnis von OOP prozedural programmieren können sollte, von daher könnte es für dich passen.

      Nagel mich jetzt aber nicht darauf fest, ich hab das Buch vor 2 Jahren oder so gelesen.


    • Die Evolution des Lesens | PHP hates me - Der PHP Blog
      am 30. April 2010 um 07:03 Uhr

      [...] ein Einsteigerbuch zur Hand. Hier ist die Auswahl noch recht ordentlich. Ich hatte mal das PHP5-Buch von Kannengießer vorgestellt, was sich ganz ordentlich für diesen Zweck eignet. PHP.net wird wohl von Anfang an ein [...]


    • Kim
      am 30. April 2010 um 11:02 Uhr

      Der Autor des Buches Clean Code (das empfiehlst Du hier ja auch), Robert Martin, nennt die Scrum-Zertifizierung eine “Certification Disease”.

      Ja, es macht sich definitiv super im Lebenslauf, Scrum-Erfahrung und all die Zertifikate. Natürlich alles basierend auf einem Diplom oder einem Master. Ich würde auf all meine Urkunden, Zertifikate usw. auch nicht unbedingt verzichten wollen, aber gerade bei Scrum habe ich die Erfahrung gemacht, dass die -Master geradezu indoktriniert sind, wenn sie von der Schulung wiedergekommen sind. Davon abgesehen sind die Prüfungen ein Witz.

      Ob das immer so gesund für ein Unternehmen im Vergleich zu gesundem Menschenverstand wage ich stark zu bezweifeln. Scrum soll ja Erkenntnisse bringen über die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Teams, aber viele, die Scrum anhimmeln, haben leider auch die Fähigkeit der kritischen Selbstreflexion ein Stück weit verloren. Scrum ist, dogmatisch eingesetzt, mitnichten ein gutes Framework, weil oft genug an der Realität vorbei. Vor allem in der Webentwicklung, wo man viele unterschiedliche Spezialisten finden kann in Teams.

      Nicht falsch verstehen:
      Das Framework des Frameworks Scrum halte ich für eine gute Sache. Aber man muss auch in der Lage sein, das Scrum so für sich einzusetzen, wie es sinnvoll ist.

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