• Interview mit Benjamin Kammerl

    von am 24. April 2009

    Interview Nummer 4

    1. Stell dich doch einfach mal mit ein paar Worten vor
    Nun, mein Name ist Benjamin Kammerl, ich bin 1989 im schönen Schwarzwald geboren und zur Zeit wohnhaft in der Nähe von Koblenz am Rhein. Ich mache eine Ausbildung zum Fachinformatiker im Fachbereich Anwendungsentwicklung bei einem Full-Service-Provider im Bereich Webentwicklung.

    Außerdem betreibe und entwickle ich nebenbei eine Web 2.0 Community (http://www.nitescape.de), die zur Zeit aber leider offline ist. Und wenn ich Zeit habe, blogge ich gerne mehr oder weniger nützliche Posts in meinem Blog (http://blog.itws.de).

    2. Seit wann arbeitest du mit PHP?
    Ich habe damals mit PHP angefangen um dynamische Websites zu erstellen und mir das Schreiben von Anwendungen in VB oder C++ nur halb so viel Spaß gemacht hat. Ich war damals 14, das heißt es ist nun 5 Jahre her. In der Zwischenzeit habe ich meine Kenntnisse auf dem Gebiet stark ausgeprägt und kann mir ein Leben ohne PHP kaum mehr vorstellen.

    3. Wann hast du dich das letzte mal richtig über PHP aufgeregt?
    Hmm gute Frage … ist schon ziemlich lange her. Ich rege mich eher über mich selbst auf ;)
    Mir fällt so spontan leider kein Fall ein, an dem ich mich über PHP an sich aufgeregt habe.

    4. Was würdest du an PHP ändern, wenn du könntest?
    Ich würde den dereferencing operator in einen Punkt ändern, wie bei Java. Finde ich schöner und einfacher zu tippen.

    5. Was macht PHP für dich so interessant?
    Die Einfachkeit. Bis ich in Java mit einer Ausgabe beginnen kann, dauert es etwas. Da muss konfiguriert werden, eingerichtet werden, Abhängigkeiten aufgelöst werden etc. Bei PHP erstelle ich eine Datei und fange einfach an drauf los zu coden. Höchstens kurz das Framework (cakePHP) konfigurieren. Des weiteren gefällt mir die Syntax sehr gut. (Bis auf den dereferencing operator). Ich hasse die Syntax von ASP oder Ruby.

    6. Welche Features fehlen bei PHP?
    Typehinting für primitive Datentypen, auch wenn das ein Stück weit dem Prinzip von PHP schädigen würde.

    7. In welcher Sprache würdest du programmieren, wenn PHP ab morgen nicht mehr existieren würde?
    Das ist einfach: Java.

    8. Was waren für dich die Highlights in der Webentwicklung des letzten Jahres?
    Definitiv die Implementierung “echter” OOP-Aspekte: Vererbung, typehinting, Kapselung und was halt sonst so dazu gehört. Ohne die OOP wäre PHP nur halb so attraktiv.

    Und natürlich die unzähligen Frameworks, die nach und nach aus dem Boden geschossen kamen und das Entwickeln mit PHP und anderer Sprachen wie Ruby und Java revolutioniert haben.

    9. Was werden die Highlights der nächsten Jahre sein?
    Ich freue mich auf PHP 5.3 und die damit-verbundene Einführung von Namespaces. Und hoffentlich irgendwann das typehinting für die primitiven Datentypen.

    10. Mit wem würdest du gerne mal bei einem Projekt Pair Programming betreiben?
    Irgendjemand, der in der Lage ist wartbaren Code zu schreiben und der keine Angst vor dem Kommentieren hat *seuftz*

    Nils Langner

    Auch wenn Ihr es mir nicht glauben werdet, aber ich habe nichts gegen PHP. Ich rege mich einfach nur gerne auf. Ok so schlimm ist es auch nicht. Eigentlich wollte ich schon immer einen Blog haben und da ...

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    9 Kommentare »


    • Dennis Becker
      am 24. April 2009 um 16:27 Uhr

      Der Artikel ist etwas kaputt in der Darstellung.


    • unset
      am 24. April 2009 um 16:59 Uhr

      Ui, umbrechen bitte :-)


    • Johannes
      am 24. April 2009 um 17:00 Uhr

      Ändern wir das dereferencing muss der concat-Operator geändert werden. Da könnte man natürlich das “+” nehmen, das is aber dank schwacher Typisierung blöd, was is das Ergebnis von $a = “1″ + 2 + $b; ? Oder da ein neues nehmen, das einzig freie wäre .. § und das wäre wohl auch nicht toll


    • Nils Langner
      am 24. April 2009 um 17:01 Uhr

      so ist’s besser :)


    • Nils Langner
      am 24. April 2009 um 17:11 Uhr

      Man könnte auch ein Eclispe Plugin schreiben, das einem ermöglicht es zu ändern (also nur in der Anzeige) … dann kann jeder es so machen wie er will und alle sind glücklich.


    • Johannes
      am 24. April 2009 um 17:20 Uhr

      Na, selbst wen die IDE das umschreiben würde, was ich für eine grausame Idee halte, gäbe es den Konflikt.


    • ghost
      am 25. April 2009 um 08:23 Uhr

      Klar, steht as im Konflikt zum concat-Operator, aber da würde sich auch eine Lösung finden lassen.

      Das mit der IDE finde ich auch ziemlich grausam um ehrlich zu sein ;)


    • Nils Langner
      am 25. April 2009 um 08:39 Uhr

      @all: das mit der IDE sollte auch nur ein witz sein.


    • Johannes
      am 25. April 2009 um 13:27 Uhr

      Ja, und die Lösung die gefunden wurde is trivial: Wir nehmen einen Operator, der in einer der Sprachen von denen wir abschauen (C) eine ähnliche Funktion hat: “->”

      Problem gelöst :-)

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