am 20. November 2009
Bergfest. Wir sind in der Mitte der IPC angekommen. Der Montag Abend war auf jeden Fall der anstrengenste, da für die Speaker ein echt nettes Abendprogramm mit Bier und Essen aufgefahren wurde. Und wie immer konnten die IPC Jungs auch schön mitfeiern.
Der Dienstag hatte also wie jeder normale Konferenztag vier Sessions für jeden zu bieten zusätzlich zu einer Keynote. Angefangen hat der Tag um 9 Uhr morgens mit dem Vortrag Innovative Applikation in AIR und AJAX von Sebastian Bauer, den ihr vielleicht auch hier aus dem Blog kennt (@litervollmilch). Da ich viel von Sebastian halte und er auch Teil meines Ex-Teams ist, musste ich mir den Vortrag natürlich anschauen und ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe. Eigentlich konnte ich mit der ganzen AIR Sache bis jetzt nicht viel anfangen, Herr Bauer hat es mir aber schmackhaft gemacht und wird sogar die nächste Zeit ein wenig bei uns über dieses Thema bloggen. Der erste Artikel über Webworker ist schon fertig und wird nächste Woche online gehen.
Weiter ging’s mit Kore Nordmann und Manuel Pichler in ihrem Vortrag über Softwaremetriken. Sehr ähnlich zu dem Talk auf der Unconf in Hamburg, macht aber nichts, kam bei den Hörern trotzdem gut an. Wer also ein wenig über OOP Metriken und andere hören wollte, dazu noch den Code Rank sehr anschaunlich erklärt haben wollte, dem hätte diese Session jede Menge Spaß gemacht. Habe aber auch nichts anderes erwartet. Manuel Pichler ist übrigens auch der, der im aktuellen PHP Magazin interviewed wurde.
Zur Mittagszeit geht es immer in den Keynote Raum. Patrick Lauke von Opera hat ein wenig über die Zukunft von Web Technologien geplaudert. Ein wenig HTML5, Video embedding und vieles mehr kamen vor. Hat mich nicht so umgehauen, auch wenn der Speaker hochkarätig war. Viel mitgenommen habe ich nicht.
Folgend kam auf jeden Fall ein Beitrag, auf den ich mich besonders gefreut habe. Dagfinn Reiersølüber Code Smells in PHP. Dagfinn ist Autor des Buches PHP in Action und klang eigentlich wie ein kompetenter Speaker. War er natürlich auch, nur leider hatte ich das Gefühl, dass ihn jemand auf halbe Geschwindigkeit gestellt hatte. Naja in der Zeit hätte ich wohl genau so gut das Buch von Martin Fowler über Refactoring lesen können, denn aus dem hat er sehr viel übernommen. War also nicht mein Konferenz Highlight.
Der Tag ging dann mit einem Vortrag der VZ (StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ) Truppe weiter. Da sie anfänglich jede Menge Bier an die Hörerschaft ausgeteilt hatten, wusste ich nicht, ob die das Publikum betäuben wollten, oder einfach nur die Stimmung auflockern wollten. Vortrag war nicht schlecht. Ein wenig was über APIs gelernt, ein wenig Anforderungen angehört und Bier getrunken. Was will man mehr. Naja eigentlich habe ich kein Bier mehr an dem Abend getrunken,a ber irgendwie klingt es cooler, wenn ich es einfach behaupte.
Eigentlich möchte man ja meinen, dass der Tag mit soo vielen Sessions dem Ende entgegen ging. Falsch! Erstmal gab es noch eine Fun-Keynote – gute Seiten schlechte Seiten – von ein paar w3c (?) Jungs. Wäre ganz nett gewesen, wenn sie nicht dauernt auf einer unserer Webseiten rumgehauen hätten. Aber wir sind ja professionell … die *******. Nein war schon ok, aber auch leider falsch an ein paar Stellen. Werde da aber noch mal genauer zu Stellung nehmen.
Weiter gings mit einer schönen Casino-Nacht. Viel Bier, viele Spiele, nette Leute. So könnte man den Abend kurz zusammenfassen. Neben Roulette und Black Jack gab es noch einen Poker Tisch. Alles da um seine Sucht zu stillen. Ich war aber früh im Bett, deswegen konnte ich nicht die Siegerehrung miterleben. Man munkelt aber, dass gewisse Ösibräute (ohne genauer zu spezifizieren) bis 6 Uhr morgens gefeiert haben.