am 1. Juni 2010
Tag 2 ist vorbei. Ich finde man sollte mehr Artikel mit einem Reim beginnen. Das lockert die Stimmung doch ungemein auf. Und jetzt wo wir alle geschmeidig sind, können wir mit der Zusammenfassung des gestrigen Tages. Wie man ja weiß, gehen ab dem zweiten Konferenztag die Vorträge los und ich konnte heute bereits fünf nette Sessions wahrnehmen.
- The cake is a lie
Sebastian Bergmann hat ein wenig über Frameworks philosophiert und erklärt, warum Code Generierung wie zum Beispiel bei Scaffolding üblich, nicht immer eine gute Idee ist. Sebastian hat einiges über diverse Vorgehensweisen in Frameworks genannt, ohne wirklich eins nieder zu machen. Es hat sich also nicht um eine “Wir mögen Cake nicht”-Veranstaltung gehandelt. Alles in allem war war’s nicht neues trotzdem eine gute Zusammenfassung.
- Eclipse – PHP Tool Integration
Sven Kiera, mit dem wir zusammen den Workshop gehalten haben, hat sich eine Stunde Zeit genommen uns ein wenig über PTI erzählt. Meiner Meinung nach ein sehr gutes Tool, das jeder, der Eclipse einsetzt nutzen sollte. Ich würde fast sagen, dass PTI Eclipse so sehr aufbläst, dass es dem Zend Studio sehr gefährlich werden kann. Viel kann die kommerzielle IDE nicht mehr, was PTI nicht abdeckt. Schaut euch auf jeden Fall mal die neuste PHPUnit Version an, das lohnt sich.
- Surviving Architecture
Wie gestern wieder ein Talk über Architektur Johann-Peter Hartmann. War wieder gut, aber leider zu viele Wiederholungen. Wer den Vortrag gestern gesehen hatte, kannte viele der Slides bereits und was noch schlimmer war, man kannte ein paar der Witze schon.
- Building a PHP Preprocessor with PHP
Viele Sprachen kennen Präprozessoren. PHP nicht. Finde ich aber auch nicht schlimm. Arne Blankerts hat sich die Mühe gemacht einen Streamwrapper so zu schreiben, dass man einfache Anweisungen wie IF oder DEFINE in einem Präprozess ausführen kann. Würde ich nie nutzen, da das Debugging damit nicht mehr so einfach möglich ist, kennt man aus anderen Sprachen. Ich find’s aber immer toll, wenn sich jemand hinsetzt und einen Proof of Concept bastelt. Nicht das man es brauchen würde, aber es geht. Ich mag sowas … ehrlich!
- HipHop for PHP
Man hat in der letzten Zeit viel darüber gelesen, aber hier hatte man endlich mal die Chance von einem Facebook-Mitarbeiter mal ein paar Details zu erfahren. Ich hab einiges neues gelernt. Interessant fand ich, was man alles benutzen darf, wenn man HipHop verwendet und was nicht. Ist mehr als ich gedacht habe, was erlaubt ist.
So und jetzt geht die erste Networking-Veranstaltung los. Manche nennen es auch einen Trinken gehen. Ich bin gespannt wen man heute noch so alles kennenlernt.