am 26. Mai 2010
Nachdem wir gestern indirekt ein wenig Werbung für das aktuelle PHP Magazin gemacht haben, wollen wir heute wirklich auch ein Magazin eingehen. Das PHP Journal hat vor kurzem seine neuste Auflage auf den Markt geworfen. Natürlich habe ich einige Artikel gelesen, einige überflogen und ein paar auch einfach nicht angeschaut. Über das Journal möchte ich also heute reden.
Fangen wir also an. Ich habe ein Grundproblem mit dem PHP Journal. Es ist unglaublich wie sehr die guten und schlechten Artikel in einer Ausgabe auseinanderdriften können. Erstens ist es Max Bold, der Chefredakteur, der dieses Mal 10 (ja genau ZEHN) Artikel verfasst hat. Wer also seinen Stil nicht mag, der wird vielleicht auch Probleme mit dem Magazin haben. Ich will nicht sagen, dass er schlecht schreibt, aber die meisten Informationen hat man bereits parat und wirklich neu ist es meistens auch nicht. Ob ich also zum Beispiel einen Beitrag brauche, der mir in Zeiten von XAMPP und Co. erklärt, wie man PHP unter Windows 7 installiert … ich weiß ja nicht. Der Umgang mit PDO und SimpleXML spielen wohl in derselben Liga.
Auf der anderen Seite bietet das Magazin auch hochkarätige Autoren, die jedem noch was beibringen können. Timo Haberkern und Stefan Priebsch sind da zu nennen. Zweiterer hat übrigens eine gute Zusammenfassung zum Thema Hip-Hop geschrieben, auf die ich bestimmt mal verweisen werde.
Jetzt sollte wohl das Fazit folgen. Dieses mal überwiegen leider die Anfängerartikel, weswegen es keine Ausgabe für mich ist. Wer noch viel aus dem Grundrepertoir von PHP lernen will, der kann gut und gerne die 14,95 EUR ausgeben.