am 28. November 2011
Jetzt wo Helloween gerade vorbei ist oder zumindest jeder seine Süßigkeiten aufgegessen hat, möchte ich heute mal was zum Thema Schokolade erzählen. Also eigentlich geht der Artikel heute an alle Projektverantwortlichen. Ein ganz einfaches Learning aus den letzten Monaten Projektgeschäfft ist: “Stellt Süßigkeiten in euer Büro“.
Warum? Zum einen sind Süßigkeiten super und nicht sonderlich teuer. Ihr macht euren Leuten also eine riesen Freude mit. Ihren Freundinnen und Frauen wahrscheinlich nicht, aber da muss man im Projektstress mal durch. Vielleicht noch ein wenig Obst daneben. Einfach fürs Gewissen. Ja ich weiß, das ist nichts neues und ein alter Hut.
Wichtig ist dabei aber, dass ihr die Süßigkeiten bei euch im Büro bunkert. Jeder, der naschen will, wird bei euch am Schreibtisch stehen und mit Smalltalk beginnen. Wird anfangen über das aktuelle Projekt zu berichten und den Status in ungezwungener Runde zu erläutern. Stephan Schmidt von 1&1 bringt diesen Punkt häufig in seinen Talks (und hat anscheinend einen Durchsatz von 200 EUR im Monat für Süßigkeiten) und ich bin auch ein großer Verfechter dieser Idee.
Ich weiß gute Projektleiter fragen oft genug beim Team nach und haben eh einen guten Draht. Trotzdem denke ich, dass schon jeder von uns unter Projektleitern gelitten hat, die keine Ahnung über den aktuellen Stand des Projektes hatten und vielleicht am Tag bevor der wöchentliche Report abgegeben werden musste, sich wieder auf Flughöhe bringen lassen mussten. Aber auch als Teammitglied klappt das ganz gut. Einfach mal mehr Süßigkeiten kaufen, als man essen kann. Also falls das geht.
PS: Dieses Vorgehen ist übrigens auch ein Grund, warum ich mit dem Joggen angefangen habe.