am 21. Dezember 2009
Unglaublich! Ich bin den ganzen Tag schon an meinem PC. Der Grund ist, dass ich endlich meine Netzwerk Festplatte wieder zum Laufen gebracht habe, die beim Umzug nach Hamburg leider “kaputt” gegangen ist. Aber das interessiert euch wahrscheinlich gar nicht so wirklich, denn sonst würde der Blog ja www.myharddrivehatesme.com heißen. Tut er aber nicht. Deswegen will ich euch auch nicht weiter langweilen.
Einer von euch hat ein spannendes Thema in die Ideenschmiede eingereicht. Es hat zwar bis jetzt nur eine Stimme bekommen, das macht aber nichts, denn ich habe gerade Lust dazu was zu schreiben. Ich könnte mich jetzt hier hinstellen und euch erklären, dass ich gerne die öffnende Klammer in die gleiche Zeile packe wie den dazugehörigen Ausdruck (außer bei Klassen und Funktionen). Mache ich aber nicht! Ich könnte euch auch erklären, warum der bsd Stil dem abc Stil dund dem 123 Stil überlegen ist. Mache ich aber auch nicht! Und warum? Weil es total egal ist. Meiner Meinung nach sind alle Klammerungsstile gleichwertig. Man muss sich nur dran gewöhnen. Ich selbst wurde bei jedem Arbeitgeber mit einem anderen Stil konfrontiert und immer habe ich mich daran gewöhnt.
Was ich also sagen will. Es ist egal, welchen Stil ihr verwendet. Es ist nur wichtig, dass, sobald ihr im Team arbeitet, einen einheitlichen zu finden. Da kann man dann demokratisch vorgehen, wenn man will. Man kann es auch einfach bestimmen. Wenn ich alte Hasen im Programmiergeschäfft seid, dann wird es euch nicht stören euch umzulernen. Meisten eckt man jedoch mit sowas immer an, denn anscheinend ist es sowas wie eine Glaubensfrage (vertrauit mir, ich musste da gerade selbst durch). Demokratie wäre also gar keine schlechte Lösung, dann könnt ihr die Schuld immer auf die anderen schieben. Und denkt immer dran: Es ist noch kein Programm besser geworden, nur weil es anders geklammert wurde.
Mit viel Glück findet man im Internet bestimmt noch einen tollen Mikro-Optimierungstipp, welche Klammerung performanter ist. Ok, sollte ein Witz sein. Hoffe man hat ihn verstanden.