am 30. Juli 2010
Klingt ganz schön tiefsinnig, würde ich mal sagen. Fast schon philosophisch, aber leider nur fast, denn eigentlich klingt es hauptsächlich nerdig. Aber da stehe ich zu. Wieder mal den Faden verloren … ach ja, da isser. Wir leben alle in einer dynamischen PHP-Welt. Inhalte werden auf Anfrage generiert und ausgeliefert. Die zeit des langweiligen statischen HTML ist in unserer Zeit fast vergessen. Und darüber sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen.
Natürlich ist es toll, wenn ein Webserver jedes mal das aktuellste Resultat zurückliefert, dass man sich wünschen kann. Wenn man aber jedes mal den Server dabei arbeiten lässt, obwohl sich doch eigentlich nichts geändert hat, klingt das eher unnötig. In vielen Fällen ist es nämlich eine gute Idee seine berechneten HTML-Seiten als statische Dateien hinzulegen und diese auszuliefern.
Nehmen wir zum Beispiel diese Beitragseite. Jedes mal, wenn einer von euch diese ansurft wird der WordPress-Koloss angeworfen und berechnet jeglichen Schnick-Schnack, um dann doch wieder die gleiche Seite wie vorher auszuliefern. Eigentlich könnte WordPress doch beim Erstellen dieses Artikels eine HTML-Datei erstellen. Diese wird dann in unglaublicher Geschwindigkeit vom Webserver ausgeliefert. Jedes mal wenn ich den Artikel anfasse generiere ich dabei eine neue Version des Artikels. Viele Enterprise-CMS arbeiten übrigens so.
Natürlich kann man auch viel mit ausgefuchsten Caching-Mechanismen erreichen. Ein Webcache könnte für so einen Blog auch wunder tun. Das Ausliefern von statischen Webseiten sollte aber trotzdem in Betracht gezogen werden, da es doch in vielen Anwendungsgebieten etwas bringen kann.