am 1. Februar 2010
Heute wird mal wieder ein wenig gezwitschert. Ihr wisst ja, dass ich seit einiger Zeit jeden Morgen bei Erscheinen eines neuen Artikels einen tweet absetze. Da ich aber meistens im diese Zeit noch nicht mal aufgestanden bin und auch nicht vor habe es in Zukunft zu ändern, musste ein Automatismus her.
Diesen gibt es schon eine ganze Weile. Ich hatte mich damals für die wirklich charmante und kurz gehaltene Version einer tweet() Methode von Fabien Potencier entschieden. Das Ding lief auch eine ganze Zeit lang gut durch. Nur leider versagt das System seit “kurzem” immer häufiger. Es muss also eine neue Lösung her. Da ich in der letzten Zeit immer mal wieder mit dem Zend Framework rumgespielt habe, war es natürlich klar, dass ich dort erstmal nachschauen werde. Zend_Service_Twitter heißt hier die Zauberklasse. Und was soll ich sagen … mit zwei Zeilen Code hatte ich alles erledigt:
$twitter = new Zend_Service_Twitter($username, $password);
$response = $twitter->status->update($message);
Genau die gleichen Zeilen Code werdet ihr bestimmt auch in der Doku des Frameworks finden. Warum ich es trotzdem schreibe? Ganz einfach! Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema und musste es eh umbauen, da habe ich gedacht ich nutze den Augenblick und schreibe das noch mal zusammen. Naja einen anderen Grund gibt es auch noch. Ich finde es schön, wie Zend es geschafft hat eine doch relativ komplexe Geschichte, wie eine tweet absetzen in so ein wunderbar einfaches Konstrukt gepackt hat. Hut ab. Genau so stelle ich mir saubere Programmierung vor.
Vielleicht habe ich mit dem Artikel auch in jemanden Interesse geweckt ein wenig mit dem Zend Framework zu spielen. Die Angst, dass man das große MVC Monster wecken muss, nur weil man eine Kleinigkeit wünscht, sollte auf jeden Fall genommen sein.