am 18. Mai 2009
Fast 10 Jahre in der Webentwicklung unterwegs. Eigentlich möchte man meinen, dass man irgendwann ausgelernt hat, aber am Freitag war mal wieder so ein Tag, an dem ich mal wieder was dazugelernt habe. Und nicht nur eine Sache, sondern drei. Was mich zu der Theorie brachte, dass man im Web jeden Tag was dazulernt. Drei am Freitag, dass bedeutet, um den Schnitt zu halten darf ich am Wochenende nichts dazulernen. Was aber auch kein Problem sein sollte. Aber heute ist Montag und ich warte schon drauf, was mir heute passiertWahrscheinlich wollte ihr wissen, was für drei Dinge ich am Freitag gelernt habe. Eigentlich nur Kleinigkeiten und vielleicht bin ich auch der einzige, der das nicht wusste, aber ich erzähl es trotzdem.
- Semikolons sind optional am Zeilenende bei JavaScript
Musste mir den JavaScript Code von Omniture ansehen und wie ihr schon ahnen könnt, haben sie am Ende einer Zeile keine Semikolons und es hat trotzdem funktioniert. So eine semikolonfreie Methode ist natürlich für uns PHP Entwickler echt fies anzusehen. Aber naja, wenn sie meinen. Solange die Eindeutigkeit von Ausdrücken gegeben ist, kann man es wohl machen wie man will. Ich werde aber trotzdem immer ein Semikolon ans Ende werfen.
- Wörter trennen mir shy
Gerade für uns Freunde des Blocksatzes ist das html shy (soft hyphen) Keyword ein Geschenk des Himmel, denn durch Einsatz dieses schüchterne kleine Wort können wir mögliche Stellen in einem Begriff angeben, in dem der Browser einen Umbruch machen darf. Dies macht er aber nur, falls es nötig ist. Ich werde das Keyword wohl in Zukunft mal des öfteren bei meinen neusten Artikeln anwenden, denn auf der Startseite ist die Zeilenbreite für die ersten zwei Artikel schon sehr gering.
- Seitenquelltext anzeigen vs. Auswahl-Quelltext anzeigen
Mein drittes Aha-Erlebnis ist nicht wirklich was neues, aber ich musste es wieder neu lernen, weil ich es einfach vergessen hatte. Oder besser, ich habe einfach nicht dran gedacht. Also … ich verwende den Firefox und hier gibt es zwei Optionen um den Quelltext anzuzeigen. Seitenquelltext anzeigen und Auswahl-Quelltext anzeigen. Intuitiv würde ich sagen, dass beide das gleiche Ergebnis zurückliefern, außer dass Auswahl-Quelltext den Ausschnitt minimiert, der angezeigt wird. Zumindest würde ich das aus dem Namen schließen. Stimmt aber leider nicht ganz. Seitenquelltext gibt den tatsächlichen html Code, so wie er auf dem Server liegt zurück. Der Auswahlquelltext gibt den Abschnitt des DOM-Trees wieder. Dieser kann aber bereits verändert worden sein. Dieses passiert oft über JavaScript. Das “doofe” ist aber auch, dass Firefox den DOM-Tree auch normiert. Wenn man mal zwei Leerzeichen einbaut, an einer Stelle an der nur eins benötigt wird, so wird dieses rausgeworfen. Naja hat mich am Freitag 15min gekostet und ich hoffe mal, dass ich das nächste mal dran denke.
So das waren auch schon meine Erleuchtungen, die ich am Freitag hatte. Falls euch auch ein Licht aufgegangen ist, dann könnt ihr das ja auch mal posten.