am 7. Januar 2010
Heute habe ich mal wieder vor mich ein wenig aufzuregen. Und zwar geht es um die Art und Weise, wie Sensio das Rad immer wieder neu erfinden. Wer es nicht weiß, Sensio ist die Firma hinter dem Symfony Framework. Deswegen auch die Überschrift.
Wenn man sich mal ein wenig mit der Firma beschäftigt, dann fällt einem auf, dass sie anscheinend sehr gerne Dinge neu erfinden. Und das nicht nur einmal, sondern öfters. Fangen wir mal an, mit den Dingen, die mir bekannt sind.
Framework
Ok, das ist fies. Symfony ist echt eines der besten Frameworks auf dem Markt und hat bestimmt seine Existenz verdient. Trotzdem haben sie sich hingesetzt und haben für ihre Arbeiten ein „eigenes“ System entworfen.
Unit Test
Tja wenn man entwickelt, dann muss man auch testen. Was nehmen wir denn am besten zum Unit Testing? Ihr meint phpUnit? Nein. Wir schreiben einfach ein neues System namens Lime. Das ist bestimmt eines Tages viel besser als phpUnit. Halten wir uns an xUnit Standards? Ne auch nicht. Finde ich relativ daneben den Ansatz.
Continuous Integration
Ich hatte ja mal vor kurzem einen Artikel geschrieben das Unit Testing nichts wert ist ohne CI. Dazu stehe ich auch immer noch. Ich würde auch sagen, dass es da mit Cruise Control und phpUnderControl sehr gute Systeme gibt, die man nutzen kann. Nein Sensio macht da selbst was intern und verwendet dies.
Pear Channel
Software will ja auch ausgerollt werden. Der PEAR Installer löst da sehr viele Probleme. Das haben auch die Jungs hinter Symfony gedacht und haben sich gleich mal einen eignen PEAR Server gebastelt, der das Ausrollen unterstützt. Doof, oder?
So das waren auch schon die Fakten, von denen ich weiß. Ich will hier jetzt kein Framework gebashe draus machen. Es geht mir einfach nur drum, dass man, wenn man nicht zufrieden ist mit den Lösungen, die der Markt so bietet, sich doch bitteschön hinsetzt und die existierenden Lösungen aufbohrt (entschlackt). Ist ja schließlich alles Open Source, was ich gerade aufgezählt habe. Damit erspart man sich jede Menge arbeit.