• PEAR Config File

    von am 15. Januar 2009

    Jipieee, endlich mal wieder ein “What the fuck!”. Timo und ich haben heute einen phpUnderControl Server aufgesetzt (Manuel keine Angst, lief super), da wir abteilungsübergreifend ein Synergien nutzen wollen. Mann, mann, mann kann so etwas kompliziert werden, wenn man zu blöd ist die Anleitungen zu lesen. Aber dazu vielleicht irgendwann mehr. phpUnderControl kann wunderbar mit dem PEAR Installer auf den Rechner gebracht werden. Da wir aber einen Proxy verwenden und den noch eintragen mussten, haben wir uns mal die PEAR Config Datei genauer angeschaut.

    why_php_sucks_10002 Ihr könnt hier ja sehen, wie diese Datei aussieht. Es gibt so viele schöne Konfigformate, wie ini oder xml. Wieso um Himmelswillen, sollte man einen serialisierten Array nehmen? Wo kann hier der Vorteil sein? Ok, vielleicht kann ich es “schneller” einlesen, auch wenn ich das nicht unbedingt glaube. Man erkauft sich das ganze aber mit einem Verlust an Übersicht. Bei Problemen kann ich nicht einfach die Config Datei öffnen und von Hand editieren, was ja eigentlich ganz und gebe ist. Ich komme nur über die PEAR Kommandozeilen Tools dran.

    Vielleicht liege ich ja auch komplett falsch und das ganze macht irgendwie doch Sinn, aber wenn man nicht will, dass der User dies Tool von Hand konfiguriert, dann sollte man die Config schon in einem Format speichern, dass man gar nicht lesen kann.

    Aber beim Basketball heißt es, zumindest hieß es das in meiner aktiven Zeit: “Wer trifft, hat recht!” Der Installer tut, also haben sie doch was richtig gemacht. Oh mein gut, habe ich das gerade echt gesagt? Ich glaube ich verweichliche noch total. Wo ist der gehässige Nils, den ich so liebe? Egal, PEAR ist trotzdem doof.

    Nils Langner

    Auch wenn Ihr es mir nicht glauben werdet, aber ich habe nichts gegen PHP. Ich rege mich einfach nur gerne auf. Ok so schlimm ist es auch nicht. Eigentlich wollte ich schon immer einen Blog haben und da ...

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    4 Kommentare »


    • Sebastian
      am 15. Januar 2009 um 08:29 Uhr

      Nuja, aber wo liegt das Problem, das über ein Kommandozeilenprogramm zu pflegen? Cron will beispielsweise auch nicht, dass die Crontab per Hand editiert wird, also gibts extra crontab -e.

      Ok, ich sehe zugegebenermaßen auch nicht unbedingt einen Vor- oder Nachteil darin, aber auch kein Problem, es einfach so zu machen, wie es gewünscht wird :P

      Achja, und Proxy setzen geht natürlich über (für die, die es vielleicht mal brauchen):
      pear config-set http_proxy ip_adresse:port

      Alternativ dazu lassen sich Config-Einstellungen natürlich auch auslesen:
      pear config-get http_proxy


    • unset
      am 15. Januar 2009 um 09:31 Uhr

      Man hätte wenigstens JSON verwenden können, das ist wesentlich schlanker als XML, lässt sich problemlos “de”serialisieren und ist – ordentlich formatiert – sehr bequem vom Menschen zu lesen.

      @Sebastian: Die crontabs kann man durchaus von Hand editieren. Vergiss nur nie, nie, nie den CR am Ende der letzten Zeile ;-)


    • Nils Langner
      am 15. Januar 2009 um 09:32 Uhr

      Was mich stört ist dieses halb offene. Irgendwie befürchte ich, dass ganz viele schon in dieser Config Datei rumgespielt und sich damit ihr System zerschossen haben.


    • Nils Langner
      am 15. Januar 2009 um 09:33 Uhr

      @unset: genau das habe ich vorgestern vergessen :) und hat ne weile gedauert, bis ich es rausbekommen hab, an was es lag

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